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Pflichtschulung: Sicherer Umgang mit KI-Chatbots, DSGVO & EU AI Act
KI wird in Unternehmen längst genutzt – oft ohne Regeln, ohne Schulung und ohne Risikobewusstsein. Genau dadurch entstehen Datenschutzverstöße, Datenabflüsse und Haftungsrisiken. Diese 90-minütige Pflichtschulung sensibilisiert alle Mitarbeiter praxisnah für den sicheren Umgang mit KI-Chatbots und liefert mit Wissensprüfung, Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung einen wichtigen Nachweis organisatorischer Sorgfalt.
39,90 € pro Person▼
Dauer: 90 min.
Ort: hybrid
Zielgruppe: Alle Mitarbeiter, Führungskräfte, Assistenz, Vertrieb, Service, Verwaltung, Entwicklung, Projektleitung und Geschäftsführung
KI-Nutzung beginnt oft harmlos: Eine E-Mail soll besser formuliert, ein Protokoll zusammengefasst, ein Kundenfall analysiert oder ein Codefehler schneller gefunden werden. Doch sobald echte Unternehmensdaten in öffentliche oder nicht freigegebene KI-Systeme eingegeben werden, kann daraus ein Datenschutz-, Sicherheits- oder Compliance-Vorfall entstehen.
Besonders kritisch sind:
• personenbezogene Daten von Kunden, Mitarbeitern oder Bewerbern
• vertrauliche Projekt- und Vertragsinformationen
• Quellcode, Skripte und technische Dokumentationen
• Preise, Kalkulationen und Angebote
• interne Besprechungsprotokolle
• Zugangsdaten, Tokens oder Sicherheitsinformationen
• Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse
In der Schulung wird klar vermittelt, was Mitarbeiter dürfen, was verboten ist und wie sie im Zweifel richtig handeln. Ziel ist nicht, KI zu verhindern. Ziel ist, KI sicher, verantwortungsvoll und unternehmerisch kontrolliert zu nutzen.
Die Teilnehmer lernen:
• warum KI-Chatbots ein Datenabflusskanal sein können
• welche Informationen niemals in öffentliche KI-Systeme gehören
• wie Verstöße durch DLP, Logs, Uploads oder interne Prüfungen sichtbar werden können
• welche DSGVO-Risiken bei personenbezogenen Daten entstehen
• wann ein KI-Upload zur meldepflichtigen Datenpanne werden kann
• was Art. 4 EU AI Act mit AI Literacy praktisch bedeutet
• wie sichere Prompts ohne sensible Daten formuliert werden
• welche internen Meldewege bei versehentlicher Offenlegung einzuhalten sind
• warum Vertuschen gefährlicher ist als sofortiges Melden
Am Ende erfolgt eine kurze Wissensüberprüfung mit Multiple-Choice-Fragen. Bei Bestehen erhält der Teilnehmer ein Schulungszertifikat. Bei Nichtbestehen wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Der Nachweis kann Unternehmen im Schadensfall dabei unterstützen, zu zeigen, dass Mitarbeiter sensibilisiert, Risiken erklärt und organisatorische Maßnahmen ergriffen wurden. Er ersetzt keine vollständige KI-Governance und keine Rechtsberatung, ist aber ein wichtiger dokumentierter Baustein zur Risikoreduzierung.
Verfügbare Termine
Freitag, 26. Juni 2026
13:00 Uhr bis 14:30 Uhr
25 von 25 Plätzen frei
Montag, 29. Juni 2026
14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
25 von 25 Plätzen frei
Dienstag, 30. Juni 2026
17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
25 von 25 Plätzen frei
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